lemniscus®
#doctolib-alternative?
#ein verzeichnis ist noch keine praxisverwaltung
Doctolib, Jameda und Doctena verbinden Online-Sichtbarkeit mit digitaler Terminbuchung. Das kann für eine Praxis interessant sein. Aber ein Verzeichnisplatz, eine Online-Terminbuchung und eine vollständige Praxisverwaltung lösen unterschiedliche Aufgaben – und sollten deshalb nicht in einen Topf geworfen werden.
Wer nach einer „Doctolib-Alternative“ sucht, kann damit ganz verschiedene Dinge meinen: ein öffentliches Praxisprofil, neue Patientys, einen online buchbaren Kalender oder eine Software für die gesamte Praxisorganisation. Diese Ziele überschneiden sich, sind aber nicht dasselbe.
Ein Terminportal kann Reichweite innerhalb seiner Plattform anbieten. Eine Praxissoftware muss dagegen auch dann funktionieren, wenn ein Termin telefonisch, persönlich, über die eigene Website, über eine Empfehlung oder über ein Nischenverzeichnis zustande kommt. Nach der Buchung beginnt schließlich erst der eigentliche Praxisablauf: Akte, Dokumentation, Kommunikation, Rechnung, Zahlung und Finanzen.
Verglichen werden sollten deshalb nicht die Kosten der einzelnen Tools, sondern die Kosten der Gesamtlösung: Welche weiteren Werkzeuge benötigt die Praxis, wie werden sie miteinander verbunden und welcher laufende technische und organisatorische Aufwand entsteht dadurch?
Mehrere Einzellösungen müssen fachlich, technisch und organisatorisch zusammenpassen. Termine, Nachrichten, Dateien und andere praxisrelevante Informationen brauchen klare Übergänge. Außerdem muss feststehen, welches System für welche Daten den verbindlichen Stand enthält.
Nicht jede Kombination von Tools lässt sich sinnvoll und zuverlässig miteinander betreiben. Da sich jedes Tool unabhängig von den anderen weiterentwickelt, können neue Funktionen, veränderte Schnittstellen oder andere Datenflüsse mühsam etablierte Abläufe schon mit dem nächsten Update auf den Kopf stellen.
Die entscheidende Integrationsfrage
Welche Aufgabe übernimmt welches Tool, wie gelangen die Informationen zuverlässig in das führende System und wer behält die Übergänge nach einem Update im Blick?
#hohe fixkosten können zur markteintrittshürde werden
Eine Markteintrittshürde muss nicht beabsichtigt sein. Sie kann es einer kleinen Praxis schwer machen, überhaupt zu starten oder dauerhaft zu bestehen: wenn der Zugang zu potenziellen Patientys tatsächlich oder gefühlt an ein Verzeichnis gebunden ist, dessen Fixkosten sie sich nicht leisten kann.
Kleine Praxis, große Wirkung
Diese Frage ist für Heilpraktikys besonders wichtig. Viele Heilpraktikerpraxen starten klein, nebenberuflich oder mit wenigen Behandlungstagen. Manche bleiben bewusst klein. Ein Preis, den eine ausgelastete Vollzeitpraxis leicht tragen kann, kann in einer neuen oder kleinen Praxis einen erheblichen Anteil der Einnahmen binden.
Ein Terminportal kann bereits einen spürbaren monatlichen Fixkostenblock darstellen und dennoch nur einen Teil des Digitalisierungspuzzles abdecken. Solche monatlichen Fixkosten summieren sich über das Jahr – unabhängig davon, ob über das Portal ein einziges neues Patienty bucht. Für Miete, Berufshaftpflicht, Fortbildung, Ausstattung, Website und die eigentliche Praxisverwaltung fallen parallel weitere Kosten an.
Je weniger Termine eine Praxis hat, desto stärker fällt ein fixer Monatspreis pro Behandlung ins Gewicht. Bei zehn Terminen im Monat verteilt sich derselbe Betrag anders als bei zweihundert. Gerade in der Gründungsphase entstehen die Kosten zudem schon, während Bekanntheit, Auslastung und regelmäßige Einnahmen erst aufgebaut werden.
Für eine etablierte Vollzeitpraxis fällt die wirtschaftliche Bewertung zwangsläufig anders aus als für eine kleine oder nebenberufliche Praxis. Ob eine bereits ausgelastete Praxis zusätzliche, kostenpflichtige Reichweite über einen Verzeichniseintrag überhaupt noch benötigt, ist allerdings eine eigene strategische Frage und müsste gesondert beantwortet werden.
Nicht nur den ersten Baustein bezahlen
Ein öffentliches Profil und ein Online-Kalender erledigen noch keine Behandlungsdokumentation und erstellen keine Privatrechnung. Deckt ein Angebot nur einen Teil des Praxisablaufs ab, müssen die Kosten der ergänzenden Programme in die Rechnung einbezogen werden.
Hinzu kommt der organisatorische Preis: Mehrere Systeme bedeuten möglicherweise mehrere Verträge, Benutzerkonten, Datenbestände, Löschkonzepte und Schnittstellen. Termine müssen abgeglichen und Angaben unter Umständen übertragen werden. Auch diese Arbeitszeit gehört zu den Gesamtkosten.
Markteintrittshürde beschreibt eine Wirkung
Wir unterstellen keinem Anbiety, kleine Praxen absichtlich auszuschließen. Wir weisen auf die wirtschaftliche Wirkung hoher, nutzungsunabhängiger Fixkosten für kleine und neue Praxen hin.
#bei lemniscus ist die kleine praxis kein sonderfall
Das Small-Abo wurde für Senkrechtstartys, Teilzeit-Arbeitende und nebenberuflich Tätige entwickelt. Der kleine Preis bedeutet deshalb nicht, dass nur ein Kalender oder ein Verzeichniseintrag enthalten wäre. Es ist der Einstieg in eine zusammenhängende Praxisverwaltung.
Die wesentlichen Praxisabläufe in einem System
- Terminplanung und verbindlicher Praxiskalender
- Patienty- beziehungsweise Klientyverwaltung und digitale Akten
- Behandlungs- und Verlaufsdokumentation
- Leistungserfassung, Privatrechnungen und offene Posten
- Finanzübersicht und Vorbereitung der Übergabe an das Steuerberaty
- Kommunikation und Bereitstellung von Dokumenten
- hauseigene Online-Terminvergabe my/OT ohne zusätzlichen Grundpreis
- Betrieb, Updates und Datensicherung ohne eigene Serververwaltung
Online gebuchte Termine landen direkt in demselben Kalender, in dem die Praxis arbeitet. Es entsteht kein zweiter Fremdkalender, der später mit der Praxisverwaltung synchronisiert werden muss.
Klein anfangen und mit der Praxis wachsen
Small ist auf maximal 30 Termine pro Kalendermonat begrenzt. Steigt die Auslastung, kann die Praxis in einen größeren Tarif wechseln. So wächst der Preis mit dem organisatorischen Bedarf, statt schon vor dem ersten regelmäßigen Umsatz auf eine große Praxis zugeschnitten zu sein.
Die Tarife unterscheiden sich bei Kapazitäten und einzelnen Komfort- oder Zusatzfunktionen. Kommunikationsleistungen und optionale Erweiterungen können zusätzliche Kosten verursachen. Deshalb veröffentlichen wir die Grenzen und Leistungen in unserer vollständigen Preistabelle.
Was wir mit „alles drin“ meinen
Gemeint sind die zusammenhängenden Kernabläufe der privat liquidierenden Praxis – nicht das Versprechen, dass jede denkbare Zusatzfunktion, Nachricht oder Fremdleistung in jedem Tarif unbegrenzt enthalten ist.
#praxissoftware bezahlen – marketing-budget behalten
Preise lassen sich nur schwer direkt vergleichen. Die Angebote enthalten unterschiedliche Leistungen, verwenden unterschiedliche Abrechnungsmodelle und richten sich an unterschiedlich große Praxen. Aus der Vogelperspektive wird der Unterschied trotzdem deutlich.
Die Vogelperspektive zählt
lemniscus verbindet Online-Terminvergabe, Kalender, Akten, Dokumentation, Rechnungen und Finanzen in einer Praxisverwaltung. Wer Doctolib für Online-Terminbuchung und Patientenmanagement nutzt, sollte prüfen, ob der gewählte Tarif alle für die Praxis benötigten Abläufe abdeckt. Wenn zusätzlich ein AIS/PVS benötigt wird, gehören dessen Kosten in den Gesamtvergleich.
Der Preis eines Terminportals lässt sich deshalb nicht unmittelbar mit dem Preis einer Praxisverwaltung vergleichen. Erst wenn alle für die Praxis erforderlichen Systeme, Zusatzleistungen und der organisatorische Aufwand berücksichtigt sind, wird sichtbar, wie hoch die tatsächlichen Gesamtkosten ausfallen.
Die Praxis kann dann getrennt entscheiden, welches Budget sie für Praxisorganisation und welches sie für Verzeichnisse oder eigenes Marketing einsetzen möchte. Wie groß dieses Budget tatsächlich ist, muss jede Praxis anhand ihrer Größe, der benötigten Funktionen und der gewählten Marketingkanäle für sich berechnen.
Reichweite ist kein Buchungsversprechen
Weder ein großes Verzeichnis noch eine eigene Kampagne garantiert neue Patientys. Entscheidend sind unter anderem Region, Spezialisierung, Wettbewerb, Darstellung der Praxis, Nachfrage und die Frage, ob die erreichten Menschen überhaupt zum Angebot passen.
Deshalb sollte eine Praxis Marketingkanäle getrennt bewerten können: Wie viele Anfragen oder Buchungen kamen über die eigene Website, eine Anzeige, einen Flyer, eine Empfehlung oder ein Verzeichnis? Und welche Kosten standen diesem Ergebnis gegenüber?
Mit Kampagnenlinks von lemniscus lassen sich solche Wege innerhalb der Praxisverwaltung auswerten, ohne den Werbenetzwerken zurückzumelden, wer einen medizinischen Termin gebucht hat. Mehr dazu im Orientierungspunkt Kampagnen auswerten, ohne sensible Rückmeldung.
#mit lemniscus die alternative zu doctolib aufsetzen
Die Online-Terminvergabe von lemniscus ist nicht an ein eigenes Branchenverzeichnis gebunden. Du kannst die passenden Stellen in der Google-Suche, in Karten- und Nischenverzeichnissen als Zubringer nutzen. Ihr Ziel ist dabei nicht die Plattform selbst, sondern deine eigene Webpräsenz, deine my/OT-Online-Terminbuchung oder deine my/profile-Seite.
Eigene Website
Erstelle eine eigene Profilseite mit Fachgebiet, Leistungen, Arbeitsweise, Region und Kontaktmöglichkeiten. Von dort kann die passende lemniscus-Terminbuchung erreichbar sein.
Google-Suche und Maps
Pflege dein Google-Unternehmensprofil vollständig und verknüpfe als Website-Ziel deine eigene Profilseite, die Terminbuchung oder deine my/profile-Seite. So führst du Suchende gezielt dorthin, wo sie dein Angebot verstehen oder unmittelbar buchen können.
Apple Maps
Hinterlege dein Praxisprofil auch bei Apple Maps beziehungsweise Apple Business Connect und verweise dort auf die eigene Profilseite statt direkt auf die Terminbuchung.
Berufsverbände
Nutze Mitglieder- und Therapeutysuchen deines Berufsverbands, sofern sie dein Berufsbild und deine Leistungen passend abbilden. Verlinke auch dort auf deine Profilseite.
Nischenverzeichnisse
Für spezialisierte Therapeutys kann ein kleineres, thematisch passendes Verzeichnis relevanter sein als ein großes allgemeines Gesundheitsportal. Verlinke von dort auf deine Profilseite, deine my/profile-Seite oder, wenn der Weg möglichst kurz sein soll, direkt auf deine my/OT-Buchung.
Marketingbudget für die Website
Investiere einen Teil des eingesparten Portalbudgets in deine eigene Website, zum Beispiel in gute Inhalte, lokale Auffindbarkeit, technische Pflege oder passende Anzeigen. So bleibt der wichtigste digitale Auftritt unter deiner Kontrolle.
Drei sinnvolle Ziele für einen Link
Die Entscheidung über das Linkziel ist strategisch. Google-Suche und passende Verzeichnisse werden so nicht selbst zum Zentrum deines digitalen Auftritts, sondern zu Wegen dorthin.
- Die eigene Website: Der Eintrag zahlt auf die eigene Webpräsenz ein. Sie erklärt Fachgebiet, Leistungen und Arbeitsweise, zeigt Bilder, Inhalte und weitere Kontaktwege und ist gerade für Erstbesuchys ein guter Einstieg. Bei einer reinen Suche nach einem sofort buchbaren Termin kann sie jedoch mit den dafür optimierten Buchungsseiten großer Portale konkurrieren; Google entscheidet selbst, welches Ergebnis zur Suchanfrage passt.
- Direkt zu my/OT: Der Link führt unmittelbar zur Online-Terminbuchung. Das verkürzt den Weg für Menschen, die bereits wissen, was sie buchen möchten, und jeder Besuch zahlt direkt auf diesen eigenen Buchungsweg ein. Die my/OT-Landingpage konzentriert sich bewusst auf die Buchung; für Erstbesuchys kann dieser schnelle Einstieg ohne vorherigen Kontext zu knapp sein.
-
Direkt zur my/profile-Seite: Diese Landingpage bietet mit Bildern, Videos,
Teasern und weiteren Inhalten einen sanfteren Einstieg und führt anschließend zur
Online-Terminbuchung. Sie liegt unter
my.lemniscus.deund ist damit Teil eines zusammenhängenden Webauftritts mit vielen Terminbuchungs- und Profilseiten. Das kann die Seite für Suchmaschinen als klaren Buchungseinstieg verständlich machen, ist aber kein Versprechen für eine bestimmte Platzierung.
Ob und wie einzelne Verzeichnisse bestimmte Berufsgruppen oder Angebote aufnehmen, kann sich ändern. Prüfe deshalb konkret, ob dein Berufsbild, deine Qualifikation und deine Leistungen dort korrekt dargestellt werden können.
Wann kann ein Terminportal trotzdem die richtige Entscheidung sein?
Eine faire Entscheidungshilfe benennt nicht nur die eigenen Stärken. Ein kostenpflichtiges Terminportal kann sinnvoll sein, wenn seine konkrete Reichweite für die Praxis nachweisbar einen entsprechenden Wert hat.
- Viele passende Patientys suchen tatsächlich auf genau dieser Plattform.
- Die Praxis kann freie Kapazitäten bedienen und möchte gezielt Neupatientys gewinnen.
- Berufsbild und Leistungsangebot lassen sich dort korrekt und attraktiv darstellen.
- Die zusätzlichen Buchungen rechtfertigen Preis und Vertragsbindung.
- Die Plattform ergänzt die vorhandene Praxisverwaltung ohne problematische Doppelpflege.
Für eine gut ausgelastete Empfehlungspraxis kann die Rechnung anders aussehen. Dort ist zusätzliche Reichweite möglicherweise weniger wichtig als eine verlässliche Organisation aller bestehenden Termine und Behandlungsabläufe.
Auch eine Kombination ist möglich: Eine Praxis kann lemniscus für die Praxisverwaltung nutzen und daneben gezielt in ein Verzeichnis investieren. Wichtig ist, dass beide Entscheidungen getrennt bewertet werden können und der Marketingkanal nicht unnötig über die gesamte Praxisorganisation bestimmt.
Die Tür wird Teil des Systems
Ein Verzeichnis kann heute viele passende Menschen erreichen. Aber was passiert, wenn sich das Suchverhalten ändert, Suchmaschinen andere Ergebnisse zeigen oder das Verzeichnis an Bedeutung verliert? Das Praxisprofil besteht dann vielleicht weiter, die erwarteten neuen Anfragen bleiben aber aus. Solche Verschiebungen hat es in der Geschichte des Internets immer wieder gegeben. Dauerhafte Reichweite kann kein Verzeichnis versprechen.
Problematisch wird es, wenn die Praxis dann nicht einfach das Verzeichnis wechseln kann, weil es bereits Teil ihrer Softwarelandschaft geworden ist. Bei medizinischen Verzeichnissen, bei denen die Terminplanung zum gebuchten Angebot gehört oder für den vorgesehenen Ablauf vorausgesetzt wird, richten sich freie Zeiten, Buchungen und der Umgang mit Patientyanfragen nach diesem Kalender. Ein späterer Wechsel bedeutet dann nicht nur, ein Profil zu ersetzen: Die Praxis muss auch ihre Terminabläufe, Datenübergänge und Kommunikation neu organisieren. Umso wichtiger ist, dass die Praxisverwaltung und die eigenen direkten Buchungswege auch dann bestehen bleiben, wenn sie sich gegen das Verzeichnis entscheidet.
#fazit
Eine Doctolib-Alternative muss kein anderes großes Terminverzeichnis sein. Für kleine, nebenberufliche und neu gegründete Praxen kann die bessere Alternative darin bestehen, die Praxisorganisation zusammenhängend abzudecken – und die Patientygewinnung über frei gewählte, passende Kanäle zu gestalten.
Hohe Fixkosten können für kleine Heilpraktikerpraxen eine reale Markteintrittshürde sein. Das gilt besonders, wenn nach dem Verzeichnis und der Online-Terminbuchung weitere Software bezahlt werden muss. lemniscus setzt deshalb auf einen kleinen Einstiegstarif, in dem die Kernabläufe der Praxis und die hauseigene Online-Terminvergabe bereits zusammenarbeiten.
So bleibt mehr finanzieller Spielraum für das, was eine Praxis tatsächlich bekannt macht: eigenes Marketing, persönliche Empfehlungen, lokale Kooperationen und die Verzeichnisse, in denen die eigene Zielgruppe wirklich sucht.
Klein starten, vollständig arbeiten
Prüfe transparent, was lemniscus Small enthält und welcher Tarif zu deiner Praxisgröße passt.
Preise und Leistungen ansehenSo ordnest du Kosten ein
Tarife, Pakete, Rabatte und Leistungsumfänge können sich ändern. Diese Seite vergleicht daher keine einzelnen Monatsbeträge und macht keine allgemein gültige Aussage darüber, welches Angebot günstiger ist. Prüfe für deine Entscheidung die aktuellen Leistungen und Preise direkt bei den Anbietys – und rechne gegebenenfalls die Kosten ergänzender Software und den Aufwand für deren Zusammenspiel mit ein.